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Alterspyramide
Als Alterspyramide oder Bevölkerungspyramide wird im allgemeinen Sprachgebrauch die grafische Darstellung der Altersstruktur einer Bevölkerung, getrennt nach Frauen und Männern, bezeichnet. Die Grafik ist wie folgt aufgebaut:

* X-Achse: Anzahl oder Anteil Menschen zu einem Jahrgang (Lebensalter)
* Y-Achse: Lebensalter der Menschen
* Durch die Anordnung der Y-Achse in der Mitte der X-Achse werden in die eine Richtung der X-Achse die Anteile der Frauen und in die andere Richtung der X-Achse die Anteile der Männer dargestellt.



Aus dieser Anordnung der Achsen und Werte entstehen verschiedene grafische Formen, die in ihrer Entstehung und in den sozialen Auswirkungen unterschiedlichste Ursachen und Ergebnisse haben.

Der Begriff Alterspyramide ist aus den ersten derartigen Darstellung entstanden, die pyramidenförmig aussehen, da hier die jüngsten Jahrgänge, die die Basis der Grafik bilden, die meisten Vertreter stellen und die Zahl der Angehörigen eines Jahrgangs mit zunehmenden Alter abnimmt. Auch wenn sich in den allermeisten Industrienationen die Altersstruktur aufgrund der verringerten Sterblichkeit (Mortalität oder Sterberate), der gestiegenen Lebenserwartung und der gesunkenen Geburtenrate schon längst von der ursprünglichen Alterspyramide weg entwickelt hat (u. a. Begriff der so genannten Überalterung), wird dieser Begriff allgemein verwendet. In Entwicklungs- und Schwellenländern findet sich teilweise noch heute die namensgebende Pyramidenform.

Entsprechend der Historie einer Bevölkerung sind bestimmte grafische Formen als Ergebnis zu erwarten. Dabei sorgen unterschiedliche Ereignisse in der Entwicklung der Bevölkerung für erkennbare Veränderungen oder Verformungen. Beispiele hierfür sind Kriege, Naturkatastrophen und Veränderungen im kulturellen und soziologischen Verhalten der Menschen (z. B. 'Pillenknick').

Das Durchschnittsalter der Weltbevölkerung im Jahr 2004 beträgt gemäß WHO 27,6 Jahre.
 

 

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